|
ZUM ONLINE SHOP COCKTAILKLEIDER
Cocktailkleider
Ein Cocktailkleid ist ein Kleid für Cocktailpartys und andere kleine festliche Anlässe.
Diese Kleidform "Cocktailkleid" wurde in den 1920er-Jahren von Coco Chanel erfunden und setzte sich in den 1950er-Jahren vollends durch.
Das Cocktailkleid ist weniger aufwändig als ein Abendkleid, jedoch festlicher und femininer als die Tageskleidung.
Ein Cocktailkleid reicht bis maximal zu den Waden und besitzt ein dezentes Dekolleté.
Insgesamt ist das Cocktailkleid körpernah geschnitten. Ein Cocktailkleid kann mit einem kurzen Jäckchen kombiniert werden.
Die Cocktailkleider sind eine kleine Revolution in der Damenmode.
Allerdings setzte sich der Kleiderschnitt der Cocktailkleider erst 1950 vollends in der Abendmode durch.
Die Kleidform der Cocktailkleider ist sehr körperbetont und reicht von der Länge, maximal bis zu den Waden.
Wenn man die züchtige Mode am Anfang des 20en Jahrhunderts bedenkt, dann wird einem sehr schnell klar,
was für einen „Skandal“ Coco Chanel mit diesen „wadenfreien“ Kleidchen verursachte.
Dazu kam dann ja auch noch der, für unsere Verhältnisse, dezente Ausschnitt beim Cocktailkleid.
Verglichen mit den hochgeschlossenen Kleidern des ausgehenden 19 Jahrhunderts waren die Cocktailkleider jedoch ein Affront
auf die „Sittsamkeit“ jener Zeit.
Ein Klassiker der Cocktailkleider ist das "Kleine Schwarze".
Das kleine Schwarze ist ein Typ von Cocktailkleid bis maximal Knielänge, das zu jedem Anlass getragen werden kann,
da Schnitt und Farbe eher neutral und klassisch-elegant gehalten sind. Es ist eng mit dem Etuikleid verwandt.
Für kleine Festivitäten und Partys sind diese Cocktailkleider heute nicht nur im klassischen Schwarz als Abendmode sehr beliebt.
Mit etwas mehr Mut als zu den Zeiten von Coco Chanel, geht man hier bei diesem Cocktailkleid auch an buntere Farben und passt sich auch damit
dem Geschmack des jeweiligen Jahrzehnts an - von den gepunkteten Cocktailkleidern der 50er Jahren bis zu blumigen Cocktailkleidern in den 70ern.
Bis heute hat das Cocktailkleid, vor allem in Schwarz, sich eine große Fangemeinde in der Damenwelt erhalten, denn die klaren
Linien von Coco Chanels Abendkleidern, sind auch zum Sinnbild von zeitloser Eleganz geworden.
Cocktailkleidung
Die Cocktailkleidung steht für eine leichte, lockere und unkomplizierte Mode.
Ein Cocktailabend ist eine Mischung aus einer lässigen Privatparty und einer offiziellen Veranstaltung.
An so einem Abend werden den Gästen in einer lockeren Atmosphäre alkoholfreie Getränke und leichte Snacks angeboten.
Auch die Themen der Gespräche sind an einem Cocktailabend nicht ernsthaft: es werden keine wichtigen Geschäftsfragen besprochen
oder ernsthafte Probleme diskutiert.
Die Cocktailkleidung an einem solchen Abend soll der Atmosphäre entsprechen.
Auch hier gibt es ein paar wichtige Regeln, die man beachten sollte.
Die 1. Regel betrifft die Cocktailkleidung allgemein:
Die Cocktailkleidung muss leicht und nicht auffallend elegant sein. Anderenfalls würde sie den Sinn des Abends verfehlen.
Die Cocktailkleidung muss eher verspielt bis verführerisch sein. Daher gilt: keine klassischen Schnitte beim Cocktailkleid, keine blickdichten Stoffe, keine dunklen Farben.
Alles an der Cocktailkleidung soll den unkomplizierten Sinn des Abends widerspiegeln.
Die Regel Nr. 2 lautet:
auf einem Cocktailabend sind dicke schwere Stoffe nicht willkommen.
Dagegen Seide, glänzender Satin oder leichte dünne Baumwolle werden stets gerne gesehen.
Eine seltene Ausnahme bilden leichte Wollstoffe, falls der Abend im Freien stattfindet.
Synthetische Stoffe sollten bei der Cocktailkleidung besser gemieden werden. Naturgewebe steht ganz im Mittelpunkt.
Die Regel Nr. 3. betrifft den Kleidungsschnitt der Cocktailkleidung.
Den klassischen Rock mit einem Schlitz und eine elegante Bluse kann man ruhig zu Hause lassen.
Es sind Lässigkeit und Sportlichkeit angesagt. Luftige Cocktailkleider, Glockenröcke, enganliegende Blusen oder Hemden, die die Figur betonen,
enge wie breite Stoffhosen aus hellen oder neutralen Farben sind auf einem Cocktailabend ein Muss.
Strenge gerade Linien würden dann eher langweilig wirken. Stattdessen sind verführerische und verlockende Details an der Cocktailkleidung angesagt:
kleine künstliche Blumen, Schlaufen, Riemchen aller Art, Gürtel und Broschen. Der Fantasie darf keine Grenze gesetzt werden.
Auch bei der Wahl der Accessoires zu der Cocktailkleidung sollte man sich ruhig auf die eigene Kreativität verlassen.
Allerdings gelten auch hier einige Regeln, die nicht ganz unwichtig erscheinen.
Große massive Taschen zum leichten Cocktailkleid würden zu der lockeren Atmosphäre eines Cocktailabends eher nicht passen.
Kleine verspielte Handtäschchen machen den Look sexy. Gerne darf eine solche Handtasche aus einem glänzenden Stoff und fantasievoll verziert sein.
Hier kommen vor allem die aufwendige Lurexverzierung und winzige Glassteinchen in Frage. Wichtig ist auch das Taschenriemchen.
Es kann entweder kurz oder lang sein, aber unbedingt dünn. Auch süße kleine Stofftäschchen würden den Cocktaillook positiv unterstreichen.
Die allgemeine Regel lautet:
Accessoires und Cocktailkleidung müssen einander ergänzen. Ansonsten hat man einen Stilbruch.
Ist man nicht sicher, ob alles zusammen passt, sollte man professionelle Stilberatung in Anspruch nehmen.
Der passende Look, bei dem alles stimmt, ist vor allem für Geschäftspersonen von einer ganz besonderen Bedeutung, denn ein Cocktailabend
kann im Rahmen eines Geschäfts statt finden.
Auch für Herren gelten praktisch dieselben Regeln. Für einen Herren gibt es nicht sehr viele Variationen bei der Wahl und Kombination der Kleidung
wie es bei den Damen der Fall ist.
Es steht fest: auf einen unkomplizierten Event zieht man keine teure Krawatte oder eine elegante Fliege an.
Auch bei den Herren werden Lässigkeit und Sportlichkeit großgeschrieben.
|