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Die Jeans

Sie ist wohl die berühmteste, bequemste und wandlungsfähigste Hose auf Erden – die Blue Jeans.

Jeans sind bei Frauen sehr beliebt

Besonders in der Freizeit werden Jeans sehr gerne von den Damen getragen.
Es gibt viele junge Frauen und Mädchen die am liebsten Damenjeans tragen. Aber eigentlich wurden diese Jeans ja für Männer als Arbeitshose entworfen. In den 1980ern war die Jeans gerade bei den Jugendlichen sehr beliebt. Das Eintragen der meist recht steifen Jeans wurde zum Ritual. Man setze sich zum Beispiel mit der Jeans in die Badewanne, damit die Jeans sich an den Körper anpasst. Heute sind die Jeans bequemer, da sie vorgewaschen werden. Sehr im Trend sind jetzt auch wieder die Jeans im used-look.

Die ehemals für die Arbeit bestimmten Jeans bestehen aus strapazierfähigem Baumwollstoff – dem so genannten Denim – und sind zu einem modischen, ja schon fast dekorativen, Kleidungsstück geworden. Jeans, insbesondere Damenjeans, gibt es in allen möglichen Farben und Waschungen. Ob die klassische Jeans in blau für die elegantere Garderobe oder die Jeans im trendigen Used-Look – das entscheidet schließlich der eigene Geschmack. Der Schnitt der Jeans ist ebenso unterschiedlich wie die Färbung der Jeans: Gerader Schnitt, Stretch, Bootcut, Schlaghosen, Latzhosen, taillenhoch oder nur bis zur Hüfte.
Wer erfand die Kulthosen Jeans?

Die Blue Jeans waren anfangs keineswegs kultig, sondern dienten als Arbeitskleidung. Levi Strauss, ein gebürtiger Bayer, wanderte 1850 nach Amerika aus und fertigte dort für Goldgräber die robuste Beinkleidung. 1873 meldete er mit Jacob W. Davis diese Hosen zum Patent an. Das war die Geburtsstunde der späteren Blue Jeans. Filmstars wie James Dean und Marlon Brando machten die Blue Jeans zum Kult.

Wie es für jeden Topf den passenden Deckel gibt, so gibt es auch für jede Figur die richtige Jeans, mit der man eventuelle Problemzonen kaschieren kann.

Frauen mit langen Beinen und schmaler Figur sind mit Damenjeans als Röhrenjeans bestens bedient, denn diese betonen die schlanke Silhouette. Wer kurviger wirken will, greift zur Jeans mit ausgestelltem Bein.

Bei langen Beinen und kurzem Oberkörper lassen Jeans mit Quernähten oder Applikationen und niedriger Leibhöhe die Beine kürzer erscheinen.

Wer einen flachen Po hat, dem passt eine Jeans mit schmaler Passform sehr gut, denn weite Jeans und so genannte Skaterhosen würden den Po noch flacher erscheinen lassen. Hoch aufgesetzte oder abgeschrägte Gesäßtaschen an der Jeans formen und betonen die Po-Silhouette.

Bei Problemzone Bauch erzielen Jeans als Hüfthosen mit leicht ausgestelltem Bein den besten Schlankeffekt. Dunkle Jeans oder Jeans mit Auswaschungen in der Mitte bevorzugen, denn die machen optisch schlank. Hoch geschnittene Jeans mit weitem Bein und vertikal verlaufenden Fäden strecken fürs Auge ebenso. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Taschen der Jeans eher klein sind.

Jeans mit niedriger Leibhöhe, hohem Stretchanteil und starker Waschung lenken von breiten Hüften ab und lassen die Beine schlanker wirken.

Ist die Problemzone an den Oberschenkeln, so sollte man unbedingt auf karottenförmige Jeans verzichten, da diese die Oberschenkel zu sehr betonen. Eine Jeans mit Stretchanteil schmiegt sich optimal an die Figur, ohne einzuengen.

Bei kurzen Beinen sehen hüfthohe Jeans mit eng anliegendem Oberschenkel und an den Waden beginnendem Schlag gut aus. Bootcut lässt kleine Frauen größer wirken, dunkler Denim bei der Jeans verstärkt diesen Effekt.

Tipps zum Jeans waschen:

Wenn Sie eine neue Jeans das erste Mal waschen, geben Sie eine abgetragene Jeans mit in die Maschine. Die Farbe, die die neue Jeans verliert, nimmt die alte Jeans auf und sieht wieder besser aus. Drehen Sie die Jeans beim Waschen immer auf links. Damit die Jeans nicht ausbleichen legen Sie sie vor dem Waschen eine Stunde in Salzwasser und waschen sie danach nur im Kaltwaschgang.
Haben Sie gewusst...

...dass in der DDR das Tragen von Jeans zeitweise verboten war?
Erst in den 80er Jahren hat sich die Jeans Kleidung auch in der DDR durchgesetzt.
Der Schwarzhandel mit “West Jeans” blühte. Nicht selten wurden mehrere 100 Ostmark für eine echte Jeans bezahlt!

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